Der 33. Jahrestag des Madımak-Massakers, das sich am 2. Juli 1993 in Sivas ereignete, wurde in Köln, Deutschland, mit einem Gedenkprogramm begangen. Bei der Veranstaltung, die auf Initiative der Föderation der Alevitischen Vereinigungen in Deutschland (AABF) Regionalvertretung Nordrhein-Westfalen (NRW) stattfand, versammelten sich Hunderte von Menschen neben dem Kölner Wahrzeichen, dem Dom, um der 33 Verstorbenen mit Respekt, Sehnsucht und der Forderung nach Gerechtigkeit zu gedenken.

Gerechtigkeit für die Märtyrer von Madımak in Köln gefordert
An dem Gedenkprogramm nahmen neben AABF-Funktionären auch Vertreter alevitischer Institutionen, demokratische Massenorganisationen und zahlreiche Bürger teil. Die Teilnehmer gedachten nicht nur der 33 Menschen, die im Madımak Hotel ums Leben kamen, sondern forderten auch die vollständige Aufklärung des Vorfalls und die Herstellung von Gerechtigkeit.
In den Reden während der Veranstaltung wurde betont, dass das Madımak-Massaker ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit war und dass die bis heute, 33 Jahre später, nicht vollständig hergestellte Gerechtigkeit weiterhin eine tiefe Wunde im gesellschaftlichen Gewissen darstellt.

Botschaft: „Wir haben nicht vergessen, wir werden nicht vergessen lassen“
Bei der Gedenkfeier wurden häufig die Slogans „Wir haben nicht vergessen, wir werden nicht vergessen lassen“ und „Gerechtigkeit für Sivas, Gerechtigkeit für alle“ skandiert. Die Teilnehmer erklärten, dass der Kampf für Wahrheit und Gerechtigkeit entschlossen fortgesetzt werde und dass die 33 Leben, die in Madımak verloren gingen, nicht vergessen würden.

Das Gedenkprogramm in Köln endete nach einer Schweigeminute und den gehaltenen Reden, wobei die Teilnehmer ihre Forderung nach Gerechtigkeit erneut der Öffentlichkeit mitteilten.
Nachrichten und Fotos/Hasan Subaşı


















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