Der deutsche Automobilriese Porsche erweitert seinen umfassenden Schrumpfungsplan aufgrund einer Verlangsamung der globalen Verkäufe und steigenden Kostendrucks. Laut Berichten der deutschen Presse bereitet sich das Unternehmen darauf vor, weitere rund 4.000 Mitarbeiter zu entlassen.
Es wird angegeben, dass der Sportwagenhersteller mit Hauptsitz in Zuffenhausen, Deutschland, sein zuvor angekündigtes Sparprogramm erweitert hat. Laut einem Bericht der Zeitung Handelsblatt wird die neue Entlassungswelle insbesondere Mitarbeiter in Management- und Verwaltungsbereichen betreffen.
Weissach F&E-Zentrum ebenfalls unter Beobachtung
In dem Bericht wurde erklärt, dass etwa 30 Prozent der Kapazitäten im Porsche-Entwicklungszentrum Weissach neu bewertet werden. Dies wird als Zeichen dafür gewertet, dass es auch in den Ingenieur- und Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F&E) zu erheblichen Kürzungen kommen wird.
Offizielle Erklärung von Porsche
Ein Sprecher von Porsche wich auf Anfrage einer Bestätigung der Behauptungen über die Anzahl der zu entlassenden Mitarbeiter aus. Der Sprecher erklärte jedoch, dass das Unternehmen an einem umfassenden „Zukunftspaket“ zur Steigerung der Effizienz arbeite und dass der betreffende Plan bis Ende Juli öffentlich gemacht werde.
Darüber hinaus wurde bekannt, dass die Gespräche zwischen der Unternehmensleitung und den Arbeitnehmervertretern über zusätzliche Kostensenkungsmaßnahmen und neue Sparpläne andauern.
Branchenexperten weisen darauf hin, dass der zunehmende Wettbewerb auf dem Markt für Elektrofahrzeuge, die Verlangsamung der globalen Nachfrage und der Transformationsprozess in der Automobilindustrie viele deutsche Automobilhersteller, insbesondere Porsche, dazu veranlassen, strengere Kostenpolitiken zu verfolgen.


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