Die ITB Berlin führt im Rahmen der langfristigen Modernisierung des Berliner Messegeländes für die Veranstaltung 2027 eine neue Hallenaufteilung ein. Der Plan, der im Zusammenhang mit dem Bau des neuen multifunktionalen Konferenz- und Veranstaltungszentrums dock9 erstellt wurde, zielt darauf ab, die thematische Anordnung zu stärken, die Besucherführung zu erleichtern und die Messekapazität effizienter zu nutzen.
CityCube Berlin wird wichtiger Bestandteil der Messe
Das auffälligste Element der neuen Anordnung ist, dass der CityCube Berlin erstmals direkt als Ausstellungsfläche genutzt wird.
Aussteller, die bisher in den Hallen 7.1c, 8.1, 9 und 10.1 untergebracht waren, werden in den CityCube Berlin umziehen. Dadurch bieten die neuen Bereiche mit moderner Infrastruktur mehr Flexibilität, insbesondere für große und technologisch anspruchsvollere Stände.
Der CityCube Berlin, der direkt mit dem Messegelände verbunden ist, bietet Besuchern mit seinen speziellen Eingängen, dem Taxivorplatz und der Nähe zum S-Bahnhof Messe Süd eine einfache Erreichbarkeit.
Neue Anordnung stärkt thematische Kohärenz
Die ITB Berlin setzt auf zielgerichtete Änderungen, die bestimmte Ausstellergruppen betreffen, anstatt einer umfassenden Umstrukturierung.
Mit dem neuen Hallenplan werden sich ergänzende Tourismussegmente in denselben Bereichen zusammengeführt, die Orientierung für Besucher auf der Messe wird erleichtert und die Interaktion zwischen Branchenexperten soll gefördert werden.
Deborah Rothe, Direktorin der ITB Berlin, sagte: „Die angepasste Hallenaufteilung ist nicht nur eine Reaktion auf den Bau von dock9. Sie bietet auch die Möglichkeit, die ITB Berlin noch besser auf die Bedürfnisse unserer internationalen Aussteller und Fachbesucher abzustimmen und die thematischen Schwerpunkte sichtbarer zu machen.“
Laut den Veranstaltern wird das neue Konzept klarere Themenbereiche schaffen, die Laufwege verkürzen und die inhaltsorientierte Struktur der weltweit größten Tourismusmesse weiter stärken.
Das dock9-Projekt steht im Mittelpunkt der Transformation
Die Änderungen in der Hallenaufteilung stehen in direktem Zusammenhang mit dem neuen Konferenz- und Veranstaltungszentrum dock9, das anstelle der bestehenden Halle 9 gebaut wird.
Während der Abriss der Halle 9 für Oktober 2026 geplant ist, wird dock9 eine der wichtigsten Investitionen im Rahmen der langfristigen Transformationsprojekte des Berliner Messegeländes sein.
Die Geschäftsführung der ITB Berlin betrachtet diesen Prozess als Chance, die bestehenden Flächen effizienter zu nutzen und die Messe auf zukünftiges Wachstum vorzubereiten.
Planung gemeinsam mit Ausstellern
Die Veranstalter arbeiten eng mit den von der Standortverlagerung betroffenen Ausstellern zusammen, um geeignete alternative Flächen zu identifizieren.
Während die Entwicklung des Hallenbelegungsplans fortgesetzt wird, wird erwartet, dass die endgültigen Standzuteilungen im Laufe des Jahres abgeschlossen werden.
Ramona Zaun, Head of Sales & Operations der ITB Berlin, erklärte: „Unser Ziel war es, unsere relevanten Geschäftspartner so früh wie möglich in den Prozess einzubeziehen und gemeinsam praktikable Lösungen zu entwickeln. Da die Arbeiten am Hallenplan noch andauern, werden die Standplatzierungen im Laufe des Jahres finalisiert. Wir werden diesen Prozess umfassend durch aktualisierte Hallenpläne, das Leitsystem auf dem Messegelände, die ITB App und unsere digitalen Kommunikationskanäle unterstützen.“
Das neue Hallenkonzept wird erstmals auf der ITB Berlin 2027 angewendet, die vom 16. bis 18. März 2027 stattfindet.
Bild: © Visualisierung erstellt mit Künstlicher Intelligenz






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