Laut der jüngsten Meinungsumfrage in Deutschland behauptete die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland (AfD) mit 28 Prozent der Stimmen ihre Führung. Die Sozialdemokratische Partei (SPD) fiel auf 12 Prozent zurück und landete hinter der Grünen Partei. Auch die Unzufriedenheit mit der Regierung von Kanzler Merz erreichte bemerkenswerte Ausmaße.

Laut der Umfrage des Forschungsinstituts Insa blieb die AfD mit 28 Prozent die stärkste Partei, obwohl sie einen Prozentpunkt verlor. Das Bündnis der Christlich Demokratischen Union/Christlich Sozialen Union (CDU/CSU) belegte mit 21 Prozent den zweiten Platz.

Die Sozialdemokratische Partei (SPD) fiel um einen Prozentpunkt auf 12 Prozent. Die Grünen hingegen steigerten ihren Stimmenanteil auf 14 Prozent und überholten damit die SPD. Der Gesamtstimmenanteil der regierenden Christlichen Union (CDU/CSU) und der SPD blieb bei 33 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich unter der Unterstützung von 45 Prozent, die sie bei den Bundestagswahlen 2025 erhalten haben.

Die Umfrageergebnisse zeigten eine wachsende Unzufriedenheit mit der persönlichen Leistung von Bundeskanzler Friedrich Merz. Während 75 Prozent der Befragten angaben, mit Merz' Arbeit unzufrieden zu sein, äußerten nur 18 Prozent eine positive Meinung. Die Unzufriedenheit mit der Koalitionsregierung der Christlichen Union (CDU/CSU) und der Sozialdemokratischen Partei (SPD) wurde mit 74 Prozent gemessen. Der Anteil derer, die mit der Regierung zufrieden waren, lag bei 19 Prozent.

Andererseits nahm Bundeskanzler Friedrich Merz nach dem Rücktritt von Jens Spahn, dem Fraktionsvorsitzenden der Christlichen Union (CDU/CSU), Änderungen in der Regierungs- und Parteiführung vor. In diesem Rahmen wurde Gesundheitsministerin Nina Warken zur Chefin des Kanzleramtes ernannt. Der Generalsekretär der Christlich Demokratischen Union (CDU), Carsten Linnemann, wird das Amt des Gesundheitsministers übernehmen. Der Staatsminister für Digitalisierung, Philipp Amthor, wird als Staatsminister für die Beziehungen zu den Ländern im Kanzleramt tätig sein.

Es wurde berichtet, dass Merz plante, sich von Verkehrsminister Patrick Schnieder zu trennen. Diese Änderung ist jedoch noch nicht erfolgt, da der von ihm als Nachfolger in Betracht gezogene CDU-Finanzexperte Fritz Güntzler das Amt ablehnte.