Am Albrecht Dürer Flughafen in Nürnberg, Deutschland, haben auch dieses Jahr wieder Büffel die Rasenmäher ersetzt. Die Büffelkuh „Alma“ und ihre Artgenossen in der Herde säubern die Grünflächen rund um den Flughafen auf natürliche Weise.

In einer Mitteilung auf dem Instagram-Konto des Flughafens wurde bekannt gegeben, dass die Wasserbüffel im Gebiet Bucher Landgraben wieder ihre Arbeit aufgenommen haben. Die etwa 600 Kilogramm schweren Tiere ersetzen in den sensiblen Feuchtgebieten schwere Mähmaschinen und sorgen so für eine umweltfreundliche Pflege.

Die Büffel, die sich in feuchten Wiesen, auf weichem Boden und in sumpfigen Gebieten mühelos bewegen können, versinken dank ihrer gespaltenen Hufe nicht im Schlamm und zeichnen sich als ausgezeichnete Schwimmer aus. Dank dieser Eigenschaften schützen sie die Biotope im Bucher Landgraben, halten die Uferbereiche offen und bieten vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Die Büffelgruppe unter der Führung von Alma, der Leitkuh der Herde, ist wie im letzten Jahr auch dieses Jahr wieder zum Anziehungspunkt für die Anwohner und Flughafenbesucher geworden. Es wird beobachtet, dass die Büffel, hinter denen Flugzeuge starten und landen, vom Flugverkehr des Flughafens überhaupt nicht beeinträchtigt werden.

Die Flughafenbehörden haben wichtige Warnungen an die Besucher gerichtet, die gekommen sind, um die Büffel zu beobachten. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Tiere auf keinen Fall gefüttert, gestreichelt oder gestört werden dürfen. Es wurde betont, dass Zäune und Elektrozäune nicht übertreten werden dürfen, und daran erinnert, dass Büffel, auch wenn sie zahm aussehen mögen, große und starke Nutztiere sind. Es wurde angegeben, dass der beste Beobachtungsabstand eine sichere Entfernung ist.

Das im Jahr 2023 gestartete Projekt wird nach den erfolgreichen Ergebnissen auch dieses Jahr fortgesetzt.

Taner Tüzün/Nürnberg