Die türkischstämmige Spitzenkandidatin der Berliner Linken, Elif Eralp, hat Vorwürfe einer Hamas-Verbindung zurückgewiesen. Eralp, die eine klare Haltung gegen Antisemitismus einnimmt, erklärte, eine Politik verfolgen zu wollen, die alle Berlinerinnen und Berliner – jüdische, palästinensische und muslimische – einschließt, und betonte, das Selbstbestimmungsrecht der israelischen und palästinensischen Völker zu verteidigen.

Im Vorfeld der Landtagswahlen am 20. September in Berlin, der Hauptstadt Deutschlands, hat die türkischstämmige Spitzenkandidatin der Linkspartei, Elif Eralp, Vorwürfe einer Hamas-Verbindung zurückgewiesen und eine klare Haltung gegen Antisemitismus gefordert. Eralp erklärte, eine Politik anzustreben, die alle Berlinerinnen und Berliner – jüdische, palästinensische und muslimische – einschließt und das Selbstbestimmungsrecht der israelischen und palästinensischen Völker berücksichtigt.

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linkspartei (Die Linke), Elif Eralp, wies Behauptungen zurück, sie habe Verbindungen zu Gruppen, denen eine Hamas-Nähe nachgesagt wird. Eralp betonte, dass innerhalb der Partei eine klare Haltung gegen Antisemitismus eingenommen werden müsse, und sagte, sie wolle eine Politik verfolgen, die alle Berlinerinnen und Berliner – jüdische, palästinensische und muslimische – einschließt.

Eralp räumte ein, dass in der Vergangenheit Personen mit unterschiedlichen politischen Ansichten an einigen Veranstaltungen teilgenommen hätten, betonte jedoch, dass die Berliner Linkspartei eine Zusammenarbeit mit islamistischen Organisationen ausdrücklich ablehne. Eralp erklärte, dass Antisemitismus auch in linken Kreisen auftreten könne, und sagte, Antisemitismus sei nicht nur auf die extreme Rechte beschränkt, sondern könne auch in islamistischen und linken Kreisen vorkommen. Sie wies jedoch darauf hin, dass Studien zeigten, dass antisemitische Einstellungen bei Personen, die sich selbst als links bezeichnen, geringer seien als in der Mitte oder im rechten Spektrum.

Eralp betonte, dass der Schutz und die Stärkung jüdischen Lebens in Berlin für sie wichtig seien, und sagte, dass jüdische Kultur, Religion und Traditionen gefördert werden müssten. Die Debatten über Antisemitismus und den israelisch-palästinensischen Konflikt dauern in der Berliner Linkspartei schon lange an. Der ehemalige Kultursenator Klaus Lederer und einige Parteifunktionäre hatten die Haltung der Parteiführung zum Antisemitismus im Jahr 2024 kritisiert und die Partei verlassen.

Eralp distanzierte sich auch von einem Beschluss der Linkspartei Niedersachsen, der scharfe Formulierungen gegenüber Israel enthielt. Eralp kritisierte, dass der Angriff der Hamas vom 7. Oktober 2023 in dem Beschluss nicht erwähnt wurde, und sagte, das Existenzrecht Israels und das Selbstbestimmungsrecht der Juden seien für sie unbestreitbar. Eralp verteidigte in gleicher Weise das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser.

Eralp betonte, dass die israelisch-palästinensische Frage die Gesellschaft in Berlin nicht polarisieren dürfe, und erklärte, sie wolle eine Politik, die sich darauf konzentriert, dass Berlinerinnen und Berliner unterschiedlicher Identitäten und Glaubensrichtungen zusammenleben können. Eralp sagte, sie strebe eine Politik an, die „alle Berlinerinnen und Berliner – jüdische, palästinensische oder muslimische – einschließt“.

Baba Ajans/Berlin