In einer Privatschule in Gosen-Neu Zittau, Brandenburg, Deutschland, ereignete sich ein Gewaltverbrechen. Nach ersten Erkenntnissen kamen zwei Menschen ums Leben. Der Angreifer wurde in Gewahrsam genommen.

Der Vorfall ereignete sich auf dem Campus der Docemus Privatschule. Nach Meldungen bei der Polizei wurden zahlreiche Einsatzkräfte in die Region entsandt. Den erhaltenen Informationen zufolge soll der 19-jährige Verdächtige seine 18-jährige Ex-Freundin, die an der Schule lernte, mit einem Messer getötet haben. Ein 30-jähriger Schulhausmeister, der eingreifen wollte, kam bei dem Angriff ebenfalls ums Leben.

Der junge Angreifer wurde von Polizeikräften schnell gefasst und in Gewahrsam genommen. Die Polizei erklärte, dass die Ermittlungen zu dem Vorfall fortgesetzt werden. Derzeit bestehe keine weitere Bedrohung im Umfeld der Schule. Während der Campus mit einem breiten Sicherheitsstreifen umgeben ist, setzen bewaffnete Einsatzkräfte ihre Untersuchungen in der Region fort.

Nach dem Vorfall erlitten die Schüler in der Schule einen großen Schock. Ein Teil der Schüler wurde bis in die Abendstunden in der Schulsporthalle festgehalten. Psychologische Unterstützungsteams kümmern sich um die Schüler und ihre Familien. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) äußerte in einer Erklärung seine tiefe Trauer. Woidke sagte: „Unsere Schulen sollten ein Zuhause für unsere jungen Menschen sein. Heute wurde hier eine Schule zum Schauplatz unvorstellbarer Gewalt.“ Die Behörden teilten mit, dass die Arbeiten zur vollständigen Aufklärung des Vorfalls fortgesetzt werden. Eine umfassende Untersuchung wurde eingeleitet.