Die Deutsche Bahn (DB) weitet das Alkoholverbot in Zügen und an Bahnhöfen aufgrund zunehmender Gewalttaten landesweit aus.
Diese Entscheidung wurde nach Vorfällen getroffen, wie der Tötung des DB-Kontrolleurs Serkan Çalar im Februar durch einen Schwarzfahrer und der schweren Verletzung eines DB-Mitarbeiters letzte Woche, der von einem betrunkenen Fahrgast aus dem Zug gestoßen wurde.
Evelyn Palla, Vorstandsmitglied der DB, erklärte zu der getroffenen Entscheidung: „Es reicht! Wir müssen härtere Maßnahmen ergreifen. Wir müssen in unseren Zügen und an unseren Bahnhöfen strengere Maßnahmen ergreifen. Die Sicherheit unserer Fahrgäste und unseres Personals ist uns wichtig. Deshalb haben wir die Arbeit aufgenommen, den Alkoholkonsum an allen Bahnhöfen und in allen Zügen bundesweit zu verbieten.“

Palla erinnerte daran, dass das Alkoholverbot bereits an Bahnhöfen in 30 Großstädten, darunter Hamburg, Köln und München, gilt. Sie teilte mit, dass die neue Regelung bis zum 15. Oktober 2026 an bundesweit 5.400 Bahnhöfen eingeführt werden soll.
Gemäß der neuen Regelung wird es Fahrgästen nicht verboten sein, Alkohol mit sich zu führen. Wer jedoch in Zügen Alkohol konsumiert, wird mit einer Geldstrafe belegt. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass Personen, die sich nicht an das Verbot halten, die Reise in Zügen untersagt wird. In Restaurants und Cafés an Bahnhöfen wird es hingegen keine Einschränkungen beim Verkauf und Konsum alkoholischer Getränke geben.






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