Im Berliner Bezirk Neukölln wurden bei der vom Sivaslı Canlar Berlin e.V. veranstalteten „Sevgi Festivali – Neukölln gegen Hass und Hetze“ Botschaften der Einheit und Solidarität gegen Hassrede, Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung und Ausgrenzung übermittelt. Auch Politiker, die bei den Berliner Landes- und Kommunalwahlen kandidieren, stellten sich bei der Veranstaltung vor und trafen mit den Bürgern zusammen.

Das vom Sivaslı Canlar Berlin e.V. veranstaltete „Sevgi Festivali – Neukölln gegen Hass und Hetze“, brachte in Neukölln verschiedene Kulturen und gesellschaftliche Gruppen zusammen. Im Programm, das mit Musik, Folklore, gemeinsamen Essen und verschiedenen kulturellen Aktivitäten bereichert wurde, wurden die Themen Gleichheit, Vielfalt, Toleranz und Zusammenleben behandelt, die in der Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen.
An der Veranstaltung nahmen neben zahlreichen Vertretern der Bezirksverwaltung Neukölln und der Berliner Politik auch Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Anwohner teil.

Politiker trafen Bürger
Im Rahmen des Festivals stellten sich die Kandidaten für die Berliner Landes- und Kommunalwahlen vor und informierten die Teilnehmer über ihre Projekte und politischen Ziele.
Am Programm nahmen Janine Wolter, SPD-Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Neukölln, Daniela Wannemacher, Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, und Bettül Yılmaz von Die Linke teil. Bei der Veranstaltung waren außerdem die Vizepräsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses Dr. Bahar Haghanipour, Gerrit Kringel von der Bezirksverwaltung Neukölln, Karl Chung, zuständig für Queer- und Antisemitismusarbeit im Bezirk Neukölln, und Ayşe Demir, Vertreterin des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg (TBB), anwesend.
In den Reden wurde besonders der Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Identität, Antisemitismus und soziale Ausgrenzung hervorgehoben.

„Neukölln ist vielfältig, bunt und handelt gemeinsam“
Die Eröffnungsrede des Festivals hielt der Vorsitzende des Sivaslı Canlar Berlin e.V., Cemal Boyraz.
Boyraz betonte die Bedeutung des Zusammenkommens von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Lebensweisen und sagte, das Hauptziel der Veranstaltung sei es, eine gemeinsame Botschaft gegen Hass und Diskriminierung zu senden.

In seiner Rede hob Boyraz die Botschaft hervor: „Wir wollen Liebe, Respekt, Vielfalt und Solidarität feiern.“ Boyraz erklärte, dass sie gegen jede Form von Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Glauben oder Lebensweise seien; und betonte, dass Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Queerfeindlichkeit und Menschenfeindlichkeit keinen Platz in der Gesellschaft haben sollten.
Der Vorsitzende von Sivaslı Canlar, Boyraz, erklärte, dass Neukölln ein wichtiger Bezirk sei, in dem verschiedene Kulturen zusammenleben, und übermittelte die Botschaft: „Neukölln ist vielfältig. Neukölln ist bunt. Und Neukölln handelt gemeinsam; gegen Hass, für ein friedliches Zusammenleben.“
Boyraz dankte außerdem der Bezirksverwaltung Neukölln, den politischen Vertretern, Künstlern, Unterstützern und Freiwilligen, die zur Durchführung der Veranstaltung beigetragen haben.

Buntes Programm mit Musik und Folklore
Neben politischen Reden gab es beim Festival auch musikalische und kulturelle Darbietungen. Cihangir Aro trat mit einer musikalischen Darbietung auf, während die Sivaslı Canlar Musikgruppe den Teilnehmern ein musikalisches Fest bot.
Im Programm wurden auch Folklore-Darbietungen gezeigt. Beim Festival, das auch Aktivitäten für Kinder umfasste, aßen die Teilnehmer gemeinsam, unterhielten sich und schufen eine Atmosphäre, die die interkulturelle Solidarität stärkte.

Gemeinsame Botschaft: Liebe, Respekt und Solidarität
Die gemeinsame Botschaft während des Festivals war, dass verschiedene Teile der Gesellschaft gemeinsam gegen Hass und Diskriminierung vorgehen sollten.
Bei der Veranstaltung standen folgende Punkte im Vordergrund:
- Liebe und Respekt,
- Vielfalt und gesellschaftliche Solidarität,
- Friedliches Zusammenleben,
- Kampf gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit,
- Haltung gegen Antisemitismus und jede Form von Diskriminierung
zählten zu den wichtigsten Themen.
Das vom Sivaslı Canlar Berlin e.V. organisierte Festival war eine der Veranstaltungen, bei der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Identitäten in Neukölln zusammenkamen, um ihren Willen zum gemeinsamen Leben auf der Grundlage von Gleichheit, Toleranz und Solidarität zu bekunden.
Text und Fotos: Mustafa Temel























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