Im Rahmen des Gedenkprogramms zum 10. Jahrestag des Tages der Demokratie und der nationalen Einheit am 15. Juli wurde in München der Märtyrer im Gedenken an sie gedacht und den Veteranen Dankbarkeit ausgedrückt. Bei dem von der Generalkonsulat der Republik Türkei in München veranstalteten Programm standen die Betonung von Demokratie, nationalem Willen, Einheit und Zusammenhalt im Vordergrund.
Das Generalkonsulat der Republik Türkei in München veranstaltete im Rahmen des 10. Jahrestages des Tages der Demokratie und der nationalen Einheit am 15. Juli ein bedeutungsvolles Gedenkprogramm. An dem in der Residenz des Generalkonsulats stattfindenden Programm nahmen Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Akademiker, Pressevertreter und zahlreiche Gäste teil.

Programm begann mit einer Schweigeminute und Koranrezitation
Das Gedenkprogramm begann mit einer Schweigeminute und dem Singen der Nationalhymne. Anschließend rezitierte Tarık Korkmaz, Religionsbeauftragter der Miraç-Moschee in München, den Koran. Bei der emotionalen Zeremonie wurde der Märtyrer des 15. Juli im Gebet gedacht und den Veteranen Dankbarkeit und Anerkennung ausgesprochen.
Betonung von Demokratie und nationalem Willen
Ismail Pamuk, Regionalvorsitzender von UID Bayern, sagte in seiner Rede, dass der 15. Juli ein historischer Wendepunkt sei, an dem das türkische Volk seine Demokratie und seinen nationalen Willen verteidigt habe. Pamuk betonte die Bedeutung der Wahrung des Geistes der Einheit und des Zusammenhalts unter allen Umständen.
Hakan Akduman, stellvertretender Vorsitzender von MÜSİAD München, erklärte, dass der Geist der Solidarität und Brüderlichkeit, der in der Nacht des 15. Juli gezeigt wurde, für die Zukunft der Türkei von großer Bedeutung sei. Akduman betonte die Wichtigkeit der Weitergabe des Bewusstseins für nationale Einheit an zukünftige Generationen.

Generalkonsul Süalp Erdoğan: „Der 15. Juli ist der Sieg der Nation“
Der Generalkonsul der Republik Türkei in München, Süalp Erdoğan, sagte in seiner Rede, dass das türkische Volk in der Nacht des 15. Juli 2016 eine beispielhafte Haltung gezeigt habe, indem es seine Demokratie, seine Verfassungsordnung und seinen Staat verteidigte.
Erdoğan betonte, dass der nationale Wille über jeder Form der Vormundschaft stehe und dass der 15. Juli nicht nur ein Tag sei, an dem ein Putschversuch vereitelt wurde, sondern auch ein historischer Wendepunkt, an dem der Welt verkündet wurde, dass die Nation ihre Unabhängigkeit und ihre gemeinsame Zukunft verteidigt habe.
Präsentation „Den 15. Juli lesen, um die Zukunft zu verstehen“ fand Anklang
Der Referent der Veranstaltung, Rektor der Istanbuler Medeniyet Universität, Prof. Dr. Gülfettin Çelik, bewertete in seiner Präsentation mit dem Titel „Den 15. Juli lesen, um die Zukunft zu verstehen“ die Bedeutung des 15. Juli für die jüngste Geschichte der Türkei aus verschiedenen Perspektiven. Die Teilnehmer verfolgten die Präsentation mit großem Interesse.

Dokumentarfilm-Vorführung sorgte für Emotionen
Im Rahmen des Gedenkprogramms wurde eine von der Präsidentschaftskommunikationsdirektion vorbereitete Diashow gezeigt, die den verräterischen Putschversuch vom 15. Juli und den Freiheitskampf der Nation erzählte. Die Dokumentarfilm-Vorführung sorgte für emotionale Momente im Saal.
Zur Erinnerung an das 10. Jubiläum wurde ein Baum gepflanzt
Im Rahmen des Programms wurde in der Residenz des Generalkonsulats eine Baumpflanzzeremonie zum Gedenken an den 10. Jahrestag des Tages der Demokratie und der nationalen Einheit am 15. Juli abgehalten.
Bei der Zeremonie, die zur Erinnerung an die Märtyrer der Demokratie und zur Symbolisierung des Geistes der Einheit und des Zusammenhalts durchgeführt wurde, wurde der Baum von Generalkonsul Süalp Erdoğan sowie von Çağatay Himmetoğlu und Amine Dilara Kölün, die die Jugendorganisation von UID Bayern vertraten, und von Miraç Dursun und Kübra Çeker, die die Jugendorganisation von MÜSİAD München vertraten, in die Erde gepflanzt.

Dank an die Mitwirkenden
Am Ende des Programms dankte Generalkonsul Süalp Erdoğan Ismail Pamuk, dem Regionalvorsitzenden von UID Bayern, Osman Oygur, dem Vorsitzenden von MÜSİAD München, den Jugendorganisationen beider Verbände, Prof. Dr. Gülfettin Çelik, den in München tätigen Pressevertretern und den Vertretern der teilnehmenden Nichtregierungsorganisationen für ihren Beitrag zur Organisation.
Das Gedenkprogramm endete nach der Übermittlung von Botschaften der Verbundenheit zur Demokratie, der Verteidigung des nationalen Willens und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Tevfik Şendöl / München





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