Der SPD-Bundestagsabgeordnete Macit Karaahmetoğlu machte auf die stundenlangen Wartezeiten an den Grenzübergängen für Auslandstürken aufmerksam, die in den Sommerferien auf dem Landweg in die Türkei reisen. Karaahmetoğlu sandte Briefe an die Botschafter der Länder entlang der Heimweg-Route. In den Briefen forderte er organisatorische Maßnahmen zur Erhöhung des Personalbestands und zur Beschleunigung der Grenzabfertigung in den Sommermonaten.
Diplomatische Initiative für den Heimweg
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Macit Karaahmetoğlu sandte zusammen mit Adis Ahmetović, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Briefe an die Botschaften Bulgariens, Serbiens, Griechenlands und Ungarns.
In den Briefen wurde betont, dass jedes Jahr Hunderttausende Bürger türkischer Herkunft in den Sommerferien mit ihren Familien und Autos in die Türkei reisen. Es wurde jedoch festgestellt, dass die langen Fahrzeugschlangen an den Grenzübergängen, insbesondere während der Sommersaison, zu erheblichen Beeinträchtigungen führen.
„Jeden Sommer die gleichen Probleme“
Karaahmetoğlu erklärte, dass die stundenlangen Wartezeiten an den Grenzübergängen eine große Belastung darstellen, insbesondere für Familien mit kleinen Kindern, ältere Menschen und Reisende mit gesundheitlichen Problemen. Karaahmetoğlu erklärte: „Es ist inakzeptabel, dass unsere Bürger, die sich auf den Heimweg begeben, schon vor Beginn ihres Urlaubs an den Grenzübergängen sehr lange Stunden warten müssen. Wir können nicht zulassen, dass sich die gleichen Probleme jeden Sommer wiederholen. Die zuständigen Behörden müssen die notwendigen Vorbereitungen rechtzeitig treffen und die Koordination an den Grenzübergängen stärken.“
Karaahmetoğlu erklärte, dass er weiterhin die Stimme der Bürger sein werde. Er sagte, dass die an die Botschafter gesandten Briefe nur der Anfang des Prozesses seien und er das Thema in der kommenden Zeit genau verfolgen werde.
Zusätzliches Personal und neue Maßnahmen gefordert
In den Briefen der Abgeordneten wurde darauf hingewiesen, dass Grenz- und Zollkontrollen im Rahmen der Hoheitsbefugnisse der jeweiligen Länder durchgeführt werden. Es wurde zwar vermerkt, dass die Bemühungen um Sicherheit und Migrationsmanagement respektiert werden, jedoch wurde aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens in den Sommermonaten, insbesondere in den verkehrsreichsten Wochen, der Einsatz von zusätzlichem Personal gefordert.
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass die Prüfung organisatorischer Maßnahmen zur Beschleunigung der Grenzabfertigung die Reise Tausender Reisender erheblich erleichtern würde.
Kleine Verbesserungen machen einen großen Unterschied
Macit Karaahmetoğlu und Adis Ahmetović erklärten, dass selbst kleine Verbesserungen an den Grenzübergängen die Reise Tausender Auslandstürken sicherer und komfortabler machen würden.
Die Abgeordneten betonten außerdem, dass diese Schritte nicht nur die Beeinträchtigungen der Bürger verringern, sondern auch zum positiven Image der betreffenden Länder in Europa und zu den bilateralen Beziehungen beitragen würden.
In den gesandten Briefen wurden die Botschafter gebeten, die Forderungen an ihre Regierungen weiterzuleiten, und es wurde dazu aufgerufen, das Thema positiv zu bewerten, um die jeden Sommer auftretende Überlastung der Grenzübergänge zu verringern.






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