Am Flughafen Köln/Bonn wurden kurz vor Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen im Terminal 2 neue Gebetsräume in Betrieb genommen. Diese Bereiche befinden sich direkt gegenüber dem Ausgang D60 und stehen den Reisenden 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Mit den neuen Gebetsräumen erweitert der Flughafen seine Dienstleistungen für muslimische Reisende und kommt den Bedürfnissen seiner internationalen Passagiere entgegen.

Neuer Service für muslimische Reisende
Cenk Özöztürk

GESCHÄFTSFÜHRER CENK ÖZÖZTÜRK

Cenk Özöztürk, Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH, sagt: „Unser Ziel ist es, die Zeit am Flughafen für alle unsere Gäste so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch, den Reisekomfort unserer Passagiere kontinuierlich zu verbessern.“ Er fügt hinzu: „Insbesondere die Türkei ist für uns ein wichtiger Zielmarkt. Daher möchten wir diesen Reisenden den bestmöglichen Service bieten. Die neuen Gebetsräume bieten muslimischen Reisenden nun deutlich mehr Platz und Komfort und sind ein wichtiger Bestandteil unseres erweiterten Serviceangebots.“

TERMINAL 2

In den letzten Wochen wurden im Terminal 2, dem Non-Schengen-Terminal des Flughafens, zwei neue und moderne, voneinander getrennte Gebetsräume für Frauen und Männer eingerichtet. Von hier starten alle Flüge in die Türkei sowie Verbindungen zu anderen Destinationen mit einer hohen muslimischen Bevölkerung, wie Ägypten, Marokko oder Dschidda. Während die früheren Bereiche aus zwei kleinen Kabinen bestanden, bieten die neuen Abschnitte Platz für bis zu zehn Personen gleichzeitig. Die jeweils sechs mal drei Meter großen Räume wurden mit hochwertigen Teppichen ausgestattet. Bei Bedarf stehen zudem zusätzliche Gebetsteppiche zur Verfügung.

RICHTUNG MEKKA

Der Flughafen legte auch großen Wert auf die korrekte Angabe der Gebetsrichtung nach Mekka. Die Qibla-Richtung wurde sorgfältig berechnet und in beiden Gebetsräumen durch Markierungen angezeigt. In der in Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch verfassten Informationsschrift wird den Reisenden versichert, dass sie sich auf die angegebene Qibla-Richtung verlassen können.

Mit den neuen Gebetsräumen setzt der Flughafen Köln/Bonn einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen seines Programms „Next Chapter“ zur Steigerung des Reisekomforts und der Aufenthaltsqualität am Flughafen für seine internationalen Gäste um. Insbesondere Reisende aus der Türkei sowie aus anderen Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung profitieren von diesem erweiterten Service.

Taner TÜZÜN /  KÖLN

Foto: Cenk Özöztürk und Flughafen Köln/Bonn