Ein Airbus A380 der Lufthansa kollidierte bei der Landung am Flughafen München, kommend aus San Francisco, mit dem Beleuchtungssystem am Pistenrand. Bei dem Vorfall wurden 351 Passagiere sicher evakuiert. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat eine Untersuchung eingeleitet.

Lufthansa erklärte, dass die BFU eine Untersuchung eingeleitet habe und das Unternehmen die Ermittlungen voll unterstütze. BFU-Teams trafen am Flughafen ein und übernahmen die Flugschreiber des Flugzeugs zur Untersuchung.

Es wurde berichtet, dass der etwa 13 Jahre alte Airbus A380, der aus San Francisco kam, bei der Landung die Pistenlinie nicht genau getroffen und deshalb die Beleuchtung gerammt habe. Die genaue Ursache des Vorfalls wurde noch nicht bekannt gegeben.

Auf derselben Piste hatte zwei Tage zuvor auch ein Boeing 787 Dreamliner der Vietnam Airlines bei einem Startversuch eine ernsthafte Gefahr erlebt. Das Flugzeug war bis zum Ende der Piste gerollt, kehrte dann zum Flughafen zurück und hatte bei der sicheren Landung einige seiner Reifen platzen lassen.

Im vorläufigen Untersuchungsbericht zum Vorfall der Vietnam Airlines wurde angegeben, dass ein technisches Problem bei der Beschleunigung des Flugzeugs eine der möglichen Ursachen für den Beinahe-Unfall gewesen sei.

Nach diesen beiden Vorfällen, die in kurzen Abständen am Flughafen München stattfanden, werden die Ergebnisse der Untersuchung zur Landung des Lufthansa A380 mit Spannung erwartet.