Turgay Türkyılmaz, Generaldirektor für Fischerei und Aquakultur im Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, erklärte, dass sie in der kommenden Zeit die Muschelzucht entwickeln und durch die Schaffung der Marke "Türkischer Kaviar" auch bei der Stör- und Kaviarproduktion eine starke Position auf den Weltmärkten erreichen wollen.
Türkyılmaz sagte, dass der Anstieg der Aquakulturproduktion in der Türkei sich auch stark auf die Exporte ausgewirkt habe.
Türkyılmaz erinnerte daran, dass die Aquakulturproduktion im vergangenen Jahr 1 Million 37 Tausend Tonnen erreichte und damit einen Republikrekord aufstellte. 627 Tausend Tonnen der Produktion stammten aus der Zucht, 410 Tausend Tonnen aus dem Fang. Der Anteil der Zucht an der Gesamtproduktion stieg auf 60 Prozent.
Türkyılmaz teilte mit, dass im vergangenen Jahr aus dem Export von 288 Tausend Tonnen Aquakulturprodukten Einnahmen in Höhe von 2,25 Milliarden Dollar erzielt wurden. Türkyılmaz stellte fest, dass der Sektor einen Außenhandelsüberschuss von 1,9 Milliarden Dollar aufwies, und erklärte, dass die Exporte in den ersten 6 Monaten dieses Jahres um 13 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar gestiegen seien. Für das Jahresende werde ein Exportziel von mindestens 2,4 Milliarden Dollar angestrebt.
"Wir schreiben eine Erfolgsgeschichte im Export von türkischem Lachs"
Türkyılmaz wies darauf hin, dass Dorade, Wolfsbarsch, Regenbogenforelle, türkischer Lachs und Blauflossenthunfisch das Rückgrat der Exporte bilden, und sagte, dass über 80 Prozent der exportierten Aquakulturprodukte aus der Zucht stammen.
Türkyılmaz erklärte, dass aus der Türkei in mehr als 100 Länder exportiert werde, und fuhr fort:
"Dorade und Wolfsbarsch sind insbesondere auf dem Markt der Europäischen Union stark positioniert. Eine der wichtigsten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre schreiben wir auch im Export von türkischem Lachs. Bei den Exporten von türkischem Lachs stehen die Länder des Fernen Ostens und der russische Markt im Vordergrund. Die Produktion von türkischem Lachs, die 2016 mit nur 5 Tausend Tonnen begann, hat heute 75 Tausend Tonnen erreicht. Ihr Anteil an unseren jährlichen Gesamtexporten von 2,25 Milliarden Dollar ist auf 500 Millionen Dollar gestiegen."
Türkyılmaz erklärte, dass China zu den Ländern des Fernen Ostens gehöre und eine Einigung im Rahmen der kommerziellen Zusammenarbeit zwischen diesem Land und der Türkei erzielt worden sei, und fügte hinzu, dass China in der kommenden Zeit ebenfalls im Vordergrund stehen werde.
Türkyılmaz erklärte, dass auch die Turkstaaten zu den wichtigen Märkten gehören, und sagte: "Unsere Exporteure und Produzenten kennen keine fernen oder nahen Länder, sie arbeiten in verschiedenen Ländergruppen von den Vereinigten Staaten bis Kanada." Türkyılmaz merkte an, dass sie das Exportvolumen bis 2028 auf 3 Milliarden Dollar steigern wollen. Türkyılmaz betonte, dass der Aquakultursektor wichtige Erfolge in Produktion, Export und Markenbildung erzielt habe, und nannte den türkischen Lachs als das stärkste Beispiel dafür. Er fügte hinzu, dass sie in der kommenden Zeit die Muschelzucht entwickeln und mit der Marke "Türkischer Kaviar" eine starke Position auf dem Weltmarkt bei der Stör- und Kaviarproduktion erreichen wollen.
"Mit Produktionsplanung minimieren wir die Auswirkungen des Klimawandels"
Türkyılmaz stellte fest, dass Umweltprobleme wie steigende Meerwassertemperaturen, Klimawandel, die Ausbreitung invasiver Arten und Muschelschleim den Sektor negativ beeinflussen, sie jedoch versuchen, diese Auswirkungen durch wissenschaftlich fundierte Produktionsplanung, effektive Kontrollen, nachhaltige Fangpraktiken und moderne Zuchttechniken zu minimieren.
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