Berichten der deutschen Presse zufolge wurde in einer Energieanlage in Dormagen, Nordrhein-Westfalen, ein Versuch entdeckt, einen Kurzschluss herbeizuführen. Die Polizei erhielt nach dem Vorfall ein Bekennerschreiben.
Nach den aufeinanderfolgenden Sabotageversuchen gegen Energienetze im ganzen Land und dem Auftauchen des Bekennerschreibens haben die Sicherheitskräfte die höchste Alarmstufe ausgerufen.
Auch in der norddeutschen Stadt Ganderkesee wurde eine Trafostation aufgrund verdächtiger Umstände abgesperrt.
Fahndung nach Verdächtigem eingeleitet
Nach dem Sabotageversuch in Dormagen wurde die Untersuchung ausgeweitet. Die Sicherheitskräfte nahmen auch das Umspannwerk Weisweiler bei Aachen unter die Lupe. Ein Polizeisprecher erklärte, dass das Bekennerschreiben eine neue Angriffsdrohung gegen diese Anlage enthielt. Die Einsatzkräfte suchen in der Region nach verdächtigen Zündmechanismen.
In dem Schreiben wurde der Kampf gegen fossile Brennstoffe als Begründung für die Taten genannt. Es wird davon ausgegangen, dass ein in Gevelsberg lebender Mann hinter den Sabotagen steckt. Die Polizei hat eine groß angelegte Fahndung nach dem Verdächtigen eingeleitet.
Sabotagewelle hält an
Seit Wochenbeginn wurden in Deutschland zwei weitere größere Sabotagefälle am Energienetz registriert. Ein Umspannwerk in Bergheim wurde Ziel eines Vandalismusaktes. Deshalb wurden Einheiten eines Braunkohlekraftwerks mit einer Kapazität von 4.200 Megawatt vorübergehend vom Netz genommen.
Gleichzeitig wurde auch eine der kritischen Hochspannungsleitungen im Bundesland Brandenburg beschädigt. Es wurde angegeben, dass Vorrichtungen mit leitfähigen Materialien verwendet wurden.















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