Diejenigen, die bei dem rassistischen Terroranschlag am 22. Juli 2016 im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München ums Leben kamen, wurden bei einer Zeremonie zum 10. Jahrestag der Tragödie geehrt. Das Generalkonsulat der Republik Türkei in München rief zu einem gemeinsamen Kampf gegen Rassismus, Hassrede und Fremdenfeindlichkeit auf.
Bedeutungsvolle Gedenkfeier am OEZ-Mahnmal
Zehn Jahre sind seit dem rassistischen Terroranschlag vergangen, der sich am 22. Juli 2016 im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München ereignete und sich ins Gedächtnis eingebrannt hat. Unsere bei dem Anschlag ums Leben gekommenen Bürger und andere unschuldige Opfer wurden im Rahmen des Gedenkprogramms mit Gebeten und einer Kranzniederlegung ehrenvoll gewürdigt.
An der Gedenkfeier nahmen der Generalkonsul der Republik Türkei in München Süalp Erdoğan, Konsul Murat Kemaloğlu, Bildungsattaché Dr. Akın Deveci, Attaché für Religionsdienste Ahmet Tanış, Handelsattaché Recep Aslan, Attaché für Arbeit und soziale Sicherheit Şeniz Özmert Koçer sowie Vertreter zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen teil. Die Delegation legte im Namen des Generalkonsulats der Republik Türkei am Mahnmal am Ort des Anschlags einen Kranz nieder und gedachte der Verstorbenen.

"Wir teilen den Schmerz wie am ersten Tag"
In der bei der Zeremonie abgegebenen Erklärung wurde festgehalten, dass unsere Bürger und alle Opfer, die bei dem abscheulichen rassistischen Terroranschlag ums Leben kamen, mit Respekt, Barmherzigkeit und Sehnsucht gedacht werden. In der Erklärung wurde betont, dass der Schmerz, den die Familien und Angehörigen der Verstorbenen empfinden, wie am ersten Tag spürbar ist, und die Botschaft vermittelt, dass die Verlorenen nicht vergessen werden.
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Botschaft einer gemeinsamen Haltung gegen Rassismus und Hassrede
In der Erklärung des Generalkonsulats der Republik Türkei in München wurde betont, dass alle Teile der Gesellschaft entschlossen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hassrede kämpfen müssen, um ähnliches Leid nicht erneut erleben zu müssen.
In der Erklärung wurde ferner darauf hingewiesen, dass das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen auf der Grundlage von Toleranz und gegenseitigem Respekt ein unverzichtbarer Wert demokratischer Gesellschaften ist, und unterstrichen, dass Hass niemals die gemeinsame Zukunft der Menschheit gestalten darf.
10 Jahre vergangen, der Schmerz ist noch frisch
Der rassistische Terroranschlag, der sich am 22. Juli 2016 im OEZ in München ereignete, behält seinen Platz im Gedächtnis als eines der schmerzlichsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte Deutschlands. Obwohl die tiefen Spuren des Anschlags auch nach 10 Jahren nicht verblasst sind, war die Gedenkfeier ein bedeutungsvolles Zusammentreffen, um sowohl der Verstorbenen zu gedenken als auch eine Botschaft der Einheit und Solidarität gegen Rassismus zu senden.
Tevfik ŞENDÖL / MÜNCHEN






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