Nach den vorläufigen amtlichen Ergebnissen, die der Landeswahlausschuss bekannt gab, wurde die AfD mit 43,8 Prozent der Stimmen mit deutlichem Vorsprung stärkste Kraft.

Die AfD erzielte mit mehr als dem Doppelten ihres Stimmenanteils von 20,8 Prozent bei der Wahl 2021 ihr stärkstes Ergebnis bei einer Landtagswahl.

Die Christlich Demokratische Union (CDU) verlor im Vergleich zu 2021 19,9 Prozentpunkte und wurde mit 17,2 Prozent der Stimmen zweitstärkste Partei.

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur vorherigen Wahl um 0,9 Prozentpunkte erhöhte, landete mit 9,3 Prozent auf dem dritten Platz.

Bündnis 90/Die Grünen wurde mit 8,9 Prozent Vierte, während Die Linke, deren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl um 2,4 Prozentpunkte sank, mit 8,6 Prozent Fünfte wurde.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zog mit 5,3 Prozent der Stimmen in den Landtag ein.


Almanya'da Saksonya-Anhalt eyalet meclisi seçimini aşırı sağcı AfD kazandı


Die Freie Demokratische Partei (FDP) verlor 3,8 Prozentpunkte, erreichte 2,6 Prozent der Stimmen und scheiterte an der Fünf-Prozent-Hürde.

Da alle anderen großen Parteien eine Koalition mit der AfD ablehnen, deutet das Ergebnis auf politische Unsicherheit und langwierige Verhandlungen über die Regierungsbildung hin.

Der Spitzenkandidat der AfD für das Amt des Ministerpräsidenten, Ulrich Siegmund, erklärte gegenüber dem ARD-Fernsehen: „Wir haben genau das erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben in diesem Land Geschichte geschrieben.“

Auf die Frage, was geschehe, wenn keine Koalitionspartner gefunden würden, antwortete Siegmund: „Gegebenenfalls wird neu gewählt.“

Nach den vorläufigen amtlichen Ergebnissen werden im 83 Sitze umfassenden Landtag die AfD mit 39, die CDU mit 15, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke mit jeweils 8 sowie das BSW mit 5 Abgeordneten vertreten sein.

Im Landtag, wo 42 Sitze für die Regierungsbildung erforderlich sind, verfehlte die AfD die absolute Mehrheit um 3 Sitze.

Um eine Mehrheitsregierung ohne die AfD bilden zu können, müssten CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und das BSW alle einer Koalition beitreten.

Die Wahlbeteiligung in dem Bundesland, in dem 1,7 Millionen Wähler stimmberechtigt waren, lag bei 77,8 Prozent.